Hilfreiches Autozubehör

Ein Verbandkasten, eine Warnweste und ein Warndreieck müssen im Fahrzeug mitgeführt werden. Doch neben dem Zubehör im Auto, welches gesetzlich vorgeschrieben ist, gibt es noch einige Gegenstände, die man im Auto unbedingt haben sollte. Zu solchen praktischen Gegenständen im Auto gehört beispielsweise eine Taschenlampe. Ihrer Wichtigkeit wird man sich jedoch erst dann bewusst, wenn man einen Reifenwechsel durchführen muss.

Welches Zubehör ist vorgeschrieben?

Ein Verbandkasten ist Pflicht im Fahrzeug. Neben dem Vorhandensein des Verbandkastens ist es zudem wichtig, das Haltbarkeitsdatum des Inhalts des Verbandkastens regelmäßig zu überprüfen. Abgelaufenes Material sollte immer ersetzt werden.

Seit 01/2015 muss beim Kauf eines Verbandkastens darauf geachtet werden, dass dieser der DIN 13164 entspricht. Anstatt sich den ganzen Verbandkasten neu zu kaufen, kann man den alten im Fahrzeug um ein Ergänzungs-Set ergänzen.

Zur Pflichtausstattung des Autos gehört auch das Dreieck. Dieses wird im Falle eines Unfalls oder einer Panne aufgestellt. Auf den Landstraßen wird es mindestens 100 Meter Abstand sein. Auf der Autobahn sollte der Abstand 150 bis 200 Meter betragen und im Stadtverkehr mindestens 50 Meter.

Die Warnweste gehört seit Juli 2014 zur Pflichtausstattung im Wagen. Es wird empfohlen, für jeden Insassen eine im Auto mitzuführen.

Was ist nicht Pflicht, jedoch nützlich?

Viele Gegenstände im Auto sind zwar nicht Pflicht, jedoch sehr hilfreich. Zu diesen gehört beispielsweise ein Schwamm oder ein Wischtuch. Denn bei beschlagenen Scheiben ist es sehr praktisch, wenn man ein Tuch zur Hand hat, welches schnell für den Durchblick sorgt.

Wer Arbeitshandschuhe im Wagen hat, muss sich selbst beim Reifenwechsel keine Gedanken um schmutzige Hände machen. Außerdem bewahren diese sogar vor Verletzungen.

Ein Abschleppseil sollte ebenfalls mit an Board sein, obwohl es nicht Pflicht ist. Denn dieses kann sowohl dann eingesetzt werden, wenn man selbst abgeschleppt werden muss, als auch dann, wenn man jemanden abschleppen soll.

Im Winter kann ein Starthilfekabel überaus nützlich sein. Ein Reifendruckprüfer kann den Gang zur Tankstelle einfach ersparen.

Die erwähnte Taschenlampe ist immer nützlich, wenn das Auto im Dunkeln verrichtet wird.

Durch das Mitführen des Motoröls für das Fahrzeug spart man ebenfalls Geld, da man es sonst teurer an der Tankstelle kaufen müsste.

Ersatz-Glühlampen im Auto sind ebenfalls sehr praktisch – zumindest bei denjenigen Fahrzeugen, bei welchen der Glühlampenwechsel schnell und einfach erledigt wird.

Im Herbst und besonders im Winter sollte ein Scheibenfrostschutzmittel im Fahrzeug ebenfalls nicht fehlen. Zu denjenigen Gegenständen, welche besonders im Winter nützlich sind, gehört ein Eiskratzer, ein Handy-Ladegerät, eine Parkscheibe und eine Decke.

Zu Besuch im DDR-Motorradmuseum

Motorradliebhaber müssen mindestens ein Mal das DDR-Motorradmuseum besuchen. Denn dieses enthält 140 restaurierte Motorräder, Mopeds und Roller aus den 40 Jahren der DDR-Produktion. Das Museum bezog Ende 2008 die historischen S-Bahn-Bögen zwischen dem Alexanderplatz und dem Hackeschen Markt, gegenüber dem Berlin-Carré. Von den Herstellern sind einfach alle im Museum vertreten. Selbst Sport- und Rennmaschinen, sowie Gespanne und Fahrzeuge der Nationalen Volksarmee (NVA), der Polizei und der Feuerwehr sind ausgestellt. Zudem können im Museum richtige Schätze und Modelle des Kultrollers „Schwalbe“ bestaunt werden.


Der erste Eindruck vom DDR-Motorradsportmuseum

Bereits beim Eintreten schlägt das Herz jedes Motorradliebhabers höher. Es fallen sofort paar Modelle ins Auge, welche magisch und anziehend wirken. Wer Motorräder liebt, wird sich in diesem Museum sicherlich wie im Himmel vorkommen. Einzig eine Tatsache schmerzt etwas – nämlich dass die Motorräder zwar angeschaut, aber nicht angefasst werden dürfen.


Von alltagstauglichen Motorradklassikern bis hin zu Offroad Motorrädern

Wenn man die Treppe hinunter läuft, trifft man auf der unteren Etage auf zahlreiche Schönheiten. Für den Eindruck einer Zeitreise sorgen Gegenstände aus der damaligen Zeit. Man kann verträumt durch die Motorradklassiker wandeln. Wer ausreichend Geduld besitzt und den Blick von den Schönheiten reißen kann, sollte sich die technischen Details auf den Ausstellern durchlesen. Mit dabei sind auch Sondermodelle, wie „Moskwa“.


Die bekanntesten Hersteller und Fahrzeuge der DDR-Behörden

Der nächste Ausstellungsraum ist nicht weniger interessant. In diesem sind bunte Motorradmodelle des Herstellers ausgestellt. Immerhin gehörte MZ bis zur Wende zu den größten Herstellern von Motorrädern auf der Welt. Im selben Raum entdeckt man schnell auch Fahrzeuge der DDR-Behörden. Daneben findet man in diesem Raum eine rekonstruierte Altberliner Kellergarage von 1962 vor.


Der letzte Ausstellungsraum lädt zum Verweilen ein

Im letzten Raum des DDR-Motorradmuseums werden Filme aus der vergangenen Zeit gezeigt. Durch diese stellt man leicht fest, dass die Bürger der damaligen DDR offensichtlich so richtig begeistert vom Motorradsport waren. Neben Werbefilmen kann man Dokumentationen von Motorradrennen sehen, bei denen es über Feld und Wiesen geht. Tatsächlich galt der Motorrad-Geländesport als eine beliebte Sportart in den Anfängen des DDR.


Ein Museum, das die Liebe zum Motorrad so richtig unterstreicht

Die Liebe zum Motorrad war in der DDR offensichtlich wirklich groß und vielseitig. Das DDR-Motorradmuseum spiegelt dies wider. Denn bei fehlenden Ersatzteilen wurden welche einfach selbst angefertigt, wobei ganze Verkleidungen nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen geschaffen und montiert wurden. In diesem Museum kann man die Liebe der Fahrer zu ihren Motorrädern deutlich spüren, weshalb dieses Museum ein Muss für jeden Motorradliebhaber ist.

Der Klassiker: Die Vespa PK 50

Bei dem Vespa PK 50 handelte es sich um einen ab dem Jahr 1983 von Piaggio gebautem Roller. Dieser wies einen Hubraum von 50 sm3 auf. Seine Herstellung wurde im Jahre 1996 beendet. Bis dahin wurden insgesamt mehr als 4 Millionen Exemplare verkauft.

PK 50 – Evolution der Smallframe

Im Vergleich zu ihrem Vorgänger war die neu entwickelte Vespa PK 50 deutlich kantiger und insgesamt optisch verändert. Die Kritiken hinsichtlich dieses Modells waren gegen ihre Form der Seitenbacken sowie die Lenkradabdeckung gerichtet, welche aus Kunststoff bestand. An den weiteren PK 50 XL und XL2 Modellen wurden zudem die vielen Kunststoffteile am Gepäckfach, am Sitzbankgestell und an der Heckabdeckung kritisiert. Zudem wurden die Blinklöcher im Rahmen stark kritisiert.

Doch die Veränderungen an den Seitenbacken besaß die PK 50 im Vergleich zu ihrem Vorgänger ergonomische Vorteile. Die modernisierte Elektrik bedeutete neue Bauteile und neue Anforderungen an die Rahmenbefestigung. So diente das Zwischenblech für die Ersatzradhalterung, welches bei der PK 50 eingeführt wurde, für die neuen Elektrikteile. Dazu wurde die Möglichkeit gegeben, unter der linken Seitenbacke ein Reserverad mitzuführen und diesen bequem zu entnehmen dank dem abnehmbaren linken Seitendeckel. Die Veränderung der Seitenbacken gewährte zudem den einfacheren Zugang zum Motor, sodass selbst ein Zylinderwechsel ohne einen Zugang zum Motor ermöglicht wurde.

Piaggio überarbeitete bei der PK 50 das Fahrwerk sehr deutlich. Dies galt jedoch nicht für die italienische PK. Es kam zu einer Verbesserung der Einarmschwinge. Die Federung und die Bremsleistung erlebten ebenfalls eine Verbesserung, und zwar durch die Veränderung des Winkels an der Vorderradschwinge sowie durch die Vergrößerung des Federwegs und die Veränderung der Vorderachse. Dies brachte die Behebung des Problems des Durchschlagens des vorderen Stoßdämpfers mit sich, und zwar trotz der Verwendung härterer Federn.

Vespa PK 50

Die PK 50 stellte gleichzeitig das erste Smallframe Modell aus der PK-Modellreihe dar. Diese hatte weder Blinker, noch ein Bremslicht und eine Hupe. Die Zündung mit 6V hatte einen kleinen 19/20 mm Konus sowie ein Polrad, welches den Innendurchmesser von >100 mm aufwies. Der verwendete Vergaser Dellorto SHB 16.16F brachte keine Drosselung mit sich. Dieser besaß die Einstellschraube an der richtigen Stelle, welche leicht zu erreichen war.

Vespa PK 50 S

Im Vergleich zur PK 50 besaß die PK 50 S eine vierfache Blinkeranlage und eine Hube. Die 12V Zündung besaß einen kleinen 19/20mm Konus und ein Polrad mit <100 mm Innendurchmesser. Neben der PK 50 S gab es auch die PK 50 Lusso, welche selten war und sich vom S-Modell durch die geänderte Lenkradabdeckung unterschied.

Vespa PK 50 XL

Das Modell PK 50 XL war der Nachfolger von PK 50 S und wies im Vergleich zur Vorgängerin einige Änderungen auf. Diese betrafen die Kurbelwelle im Motor, mit einem Konus von 20/20 mm, den Ansaugstutzen, welcher über einen 3-Loch Flensch befestigt war und den Vergaser, bei dem es sich um einen Dellorto SHB 16, 15F handelte.

Das Gepäckfach am Rahmen, die Lenkradabdeckung, die Trittleisten und die Sitzbank wurden ebenfalls verändert. So wurden die Trittleisten durch Fußmatten ersetzt, die Seitendeckel, welche über einen Seilzug unterhalb der Sitzbank geöffnet wurden, bekamen eine Falz. Die Hupe verschwand in das Gepäckfach hinter das Beinschild, da die spitz zulaufende Kaskade keinen Platz mehr bot.

Vespa PK 80 S und 100 S

PK 80 S und 100 S hatten mehr Hubraum und eine Kurbelwelle mit längerem hub. Daneben besaßen diese im Vergleich zur PK 50 S ein längeres Primärgetriebe mit einem SHBC 19.19 Vergaser und mit einer 1:2.86 Übersetzung.

Vespa PK 125 ETS

Das besondere Merkmal der PK 125 ETS war die Kurbelwelle. Denn das Motorgehäuse war so angepasst worden, dass ein Kugellager für die verwendete Kurbelwelle mit 24/25 Konus auf der Lichtmaschinenseite eingesetzt werden konnte. Diese wies zudem eine besonders hohe Haltbarkeit auf.

Vespa PK 50 L „Milka Edition“ und PK 50 XL2

Vespa PK 50 L „Milka Edition“ war für ein Gewinnspiel hergestellt worden und besaß keine Blinker. Die letzte Vespa mit manuellem Getriebe war die PK 50 XL2. Diese wies eine überarbeitete Kupplung, eine überarbeitete Position sowie eine Abdichtung der Schaltgabel auf. Ihre Lenkkopfkonstruktion besaß keinen Gussunterbau und die Schaltung erfolgte mithilfe eines starren Schaltdrahts. Der Tacho war dreieckig mit abgerundeten Ecken.

Vespa 50 XL Plurimatik und XL2 Automatik

Die Nischmodelle PK 50 XL Plurimatik und XL2 Automatik waren nicht so erfolgreich wie die manuellen Modelle. Für diese können zudem die Ersatzteile der manuellen Modelle nicht immer zum Einsatz kommen.

Sonstige Modelle

Das Modell XL2 für den österreichischen Markt wies im Vergleich zu den anderen PK XL2 Modellen einige Unterschiede auf. So war der Vergaser von „Big Power Systems“ und das Modell hatte eine andere Kurbelwelle und einen Zylindereinlass mit Direkteinlass.

In Italien wurde die Vespa PK 50 XL als Vespa „50N“ verkauft. Bei der deutschen V50 handelte es sich um ein ganz anderes Modell. Da dieses Modell jedoch in Deutschland als Vespa 50 N bezeichnet wurde, kam es oft zur Verwechslung mit der italienischen Vespa 50N, bei welcher es sich um die in Deutschland bezeichnete PL XL Rush handelte.
Die Eigenschaften dieses Modells waren das 3-Gang Getriebe, die Ein-Person Sportsitzbank, die Kunststoff-Heckverkleidung sowie eine Schaltung mithilfe eines Schaltdrahts.

Die italienische Vespa HP4 wurde für den italienischen Markt hergestellt und besaß 4 Gänge. Der Zylinder war aus Alu und bei dem Vergaser handelte es sich um einen gedrosselten Dellorto SHB 16.12 Vergaser. Dieser besaß passende Ansaugstutzen sowie ein Primärgetriebe mit einer Getriebeübersetzung von 1:4.93.